Rathmannsdorf/Arvidsjaur l Nachdem wir einen guten Flug nach Lulea hatten und gut in Arvidsjaur angekommen sind, haben wir am Sonntag erst einmal die Stadt erkundet und eine kleine Wanderung auf einen Aussichtspunkt gemacht.

Am Montag gab es dann die Einführung beim schwedischen Ausbildungspartner, und die Arbeitsplätze wurden besichtigt. Am Dienstag dann der praktische Start. Mit Kevin habe ich heute, 7 Uhr, begonnen. Er ist bei einer Malerfirma beschäftigt, die im „ersten Haus am Platz“ 17 Räume zu renovieren hat. Er arbeitet mit zwei Angestellten der Malerfirma zusammen.

Jennifer und Sophie sind im Camp Gielas und arbeiten dort zunächst im Reinigungsbereich (Hauswirtschaft) zusammen mit zwei anderen Frauen. Dort hatten wir zu Beginn eine sehr ausgiebige Einweisung und Führung durch die betreuten Objekte der Touristenanlage mit Haupthaus, Bungalows und Campingbereich.

Celina und Jennifer sind im Clarion Hotel und arbeiten zusammen mit einer Deutschen. Sie brauchten erst 9 Uhr anzufangen. Nico ist bei der Firma Arctic Glas, etwas außerhalb von Arvidsjaur. Er hat bei der Arbeit mit den Rentieren und beim Baumfällen auch sehr viel mit dem Schnee zu tun.

Alwin, Michael, Andreas und Marcel arbeiten bei unserem Partner Ideum in der Tischlerei beziehungsweise im Metallbereich.

Matthias und Kevin werden sehr intensiv von unseren Mädels betreut und fühlen sich dabei sehr wohl. Sie sind in der Küche des Ideums und im Reinigunsgbereich tätig. Heute kochen sie das erste Mal für die Gruppe hier. Mal sehen, wie es schmeckt.

Als Ausflüge haben wir eine Fahrt in den Polarzoo und den Besuch des „Weihnachtsmanns“ in Lycksele geplant. Wir werden zu den Wasserfällen Storforsen fahren, welche jetzt mit Eis und Schnee besonders imposant sind.

In der zweiten Woche unseres Praktikums in Schweden werden wir noch nach Skelleftea fahren und dort in einem Adventurehaus sicher viel Spaß haben. In dem Adventurehaus sind 50 Räume, in welchen nacheinander verschiedene Aufgaben gelöst werden müssen. Erst dann öffnet sich die jeweilige Tür zum nächsten Raum. Der Besuch eines Eishockeyspiels der 1. Liga steht ebenfalls noch auf dem Programm. An einem Nachmittag werden wir Sami-Armbänder herstellen.Und als Highlight planen wir einen Outdoortag. Was unsere Teilnehmer da konkret erwartet, soll noch eine Überraschung bleiben.

Ansonsten muss ich die Gruppe sehr loben. Es klappt alles sehr gut, und es macht Spaß, mit ihr zu arbeiten.

Sven Hohle ist Mitarbeiter der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannes Bernburg, die solche Auslandspraktika betreut.