Üllnitz  l Das neue Feuerwehrhaus in Üllnitz in seinen ersten Konturen zu erkennen. Die Stahlkonstruktion für die große Fahrzeughalle steht, Hier werden jetzt Porenbetonwandbauplatten als Fertigelemente eingesetzt. Im Vordergrund waren gestern Mitarbeiter eines Baubetriebes aus Gommern mit vorbereitenden Erdbauarbeiten beschäftigt. Auf die Fläche wird dann der Rohbau für den Sozialtrakt gestellt. „Die Bauarbeiten liegen trotz des Winters und des derzeitigen schlechten Wetters im Zeitplan“, sagt die für Feuerwehren zuständige Staßfurter Ordnungsamtsleiterin Susanne Henschke. Vorgesehen ist, im April mit dem Innenausbau zu starten. Das neue Depot kostet rund 2,4 Millionen Euro. Im Ortschaftsrat Förderstedt gab es Diskussionen zum gelagerten Erdaushub auf dem Gelände. Susanne Henschke sagt, dass ein Teil wieder verwendet und ein anderer nach und nach abgefahren wird. In der Bürgerfragestunde des Rates beschwerten sich Anwohner, dass nicht klar sei, wie es weiter gehe. Sie befürchten, dass der Erdberg liegen bleibt und zur "Normalität" wird. Obwohl die Stadt vorher rund 220000 Euro mehr ausgeben musste, weil ein Teil des Bodens auf dem Grundstück sulfathaltig ist und speziell entsorgt werden muss.