Staßfurt l Der Bau der neuen Dreifeldsporthalle in Staßfurt-Nord schreitet munter voran. In den letzten Wochen wurden Maurerarbeiten, Einbau von Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung vorgenommen, dann Putz- und Malerarbeiten.

Jetzt hat die Stadtverwaltung Vorschläge für die Gestaltung der Fassaden vorgestellt. Als erstes wurde dazu in dieser Woche der Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport des Staßfurter Stadtrats informiert. Hier konnten sich die Ausschussmitglieder während der Sitzung für eine von zwei Varianten bei der Farbgestaltung der Außenfassaden entscheiden.

Ina Siebert vom zuständigen Fachdienst erklärte, dass man als Farbe ein Ziegelrot gewählt habe, „in Anlehnung an die Stadtfarben von Staßfurt, Rot und Weiß“. In den Entwürfen ist meist der untere Gebäudeteil im durchgängigen Rot gehalten (siehe Fotos).

Variante 1 zeigt auf der Rückseite rote Farbelemente auf verschiedenen Höhen, wodurch eine dynamische, springende Optik entsteht. Variante 2 hat auf dieser Seite eine durchgängige rote Linie, was ruhiger und konstanter wirkt.

Die Piktogramme, die hier noch auf den Entwürfen zu sehen sind, sollen nicht an die Fassade angebracht werden. Auch der Namenszug, der hier noch im ersten Bild an der Front des Gebäudes zu sehen ist, soll nicht an der Fassade angebracht werden, sondern im Foyer der Sporthalle.

Die Mitglieder des Kulturausschusses, die sich während der Sitzung für eine der beiden Varianten aussprechen sollten, hatten keinen eindeutigen Favoriten: Drei sprachen sich für Variante 2, die ruhigere von beiden, aus. Zwei waren für Variante 1 und einer enthielt sich. Das war allerdings nur die Vorberatung. Die Entscheidung über Variante 1 oder 2 wird der Stadtrat dann am 1. Juni treffen.

Weiterhin informierte Oberbürgermeister Sven Wagner im Ausschuss über ein Treffen Anfang Mai. Möglichst alle, die in Zukunft die neue Sporthalle nutzen werden, hatte er zu einer Runde eingeladen. Das waren Sportvereine, die Schulen der Umgebung und weitere Gruppen. Dabei wurde nochmal betont, dass der Name der neuen Sporthalle keine Werbung und keinen Namen von Sponsoren beinhalten soll.

„Im Einvernehmen mit dieser Runde haben wir uns auf zwei Namensvorschläge geeinigt: Salzlandsporthalle oder Salzlandhalle“, so Sven Wagner.

Derzeit werde ein Belegungsplan für die neue Sporthalle erarbeitet, erklärte er. Alle Sportler, die vorher die alten Sporthallen in Nord und die Merkewitzhalle nutzen, werden nicht in die Halle passen, so Sven Wagner. Daher will man einigen Gruppen freie Kapazitäten in anderen Hallen im Stadtgebiet anbieten.