Blankenburg l Wohnen, wohlfühlen, entspannen. Das können ab sofort 34 Soldatinnen und Soldaten in der Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne in Blankenburg in ihrem neuen Unterkunftsgebäude. Das Haus ist am Mittwoch offiziell mit einer symbolischen Schlüsselübergabe eingeweiht worden. Für Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, setze das Gebäude neue Maßstäbe: „Das nun abgeschlossene Bauvorhaben setzt das Programm zur Attraktivitätssteigerung in der Bundeswehr in hervorragender Weise um. Der im Gebäude realisierte Appartement-Standard entspricht modernsten Anforderungen, ist zukunftsorientiert und wird sich mit Sicherheit sehr positiv auf die Motivation der Soldaten auswirken“, sagte er.

Pilotprojekt in 17 Monaten fertiggestellt

So beherbergt der Neubau, der als Pilotprojekt in nur 17-monatiger Bauzeit umgesetzt worden war, neben 34 Einzelappartements mit eigenem Duschbad, WC, Internetzugang, Flachbild-Fernseher und Kühlschrank auch ein spezielles Appartement für Bundeswehrangehörige mit Handicap und entspreche allen Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Komfort. Es sei bundesweit der erste vollständige Neubau seiner Art.

Laut Gerd-Albrecht Engelmann, Leiter des Kompetenzzentrums Baumanagement in Strausberg, folgen demnächst weitere solcher Gebäude in Erfurt und Weißenfels. Brauksiepe: „Damit setzen wir als Bundeswehr ein sichtbares Zeichen, einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands zu werden.“

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In der Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne sind aktuell rund 240 Soldaten, zivile Mitarbeiter im „Versorgungs- und Instandsetzungszentrum für Sanitätsmaterial“, in einer „Sanitätsstaffel Sanitätsmaterialversorgung“ sowie im Standortservice Blankenburg samt Bundeswehrfeuerwehr stationiert. In das neue Unterkunftsgebäude investierte die Bundeswehr rund 1,97 Millionen Euro. Jürgen Lotz vom Baubüro Halberstadt des Bau- und Liegenschaftsmanagements Sachsen-Anhalt lobte besonders die gute Arbeit und Termintreue der Planer und Baufirmen, die zudem den Kostenrahmen voll eingehalten hätten.