Wolmirstedt (gbi) l Wie Babys atmen und was Eltern tun können, wenn die kleinen Erdenbürger es einmal nicht tun, darüber informierte Carolin Beuthan im Rahmen eines Erste-Hilfe-Kurses. Dazu hatte die AOK eingeladen und viele Eltern und Paare, die demnächst ein Baby erwarten, nutzten diese Gelegenheit.

Carolin Beuthan erklärte, dass es normal sei, wenn die Atmung eines Babys einmal 20 Sekunden aussetze. Sollte es den Eltern dennoch seltsam vorkommen, sollten sie das Kind zuerst ansprechen oder berühren. Mehrere Tricks und Kniffe hatte die AOK-Mitarbeitern parat und schulte die Eltern vor allem darin, was im Notfall zu tun sei.

Bei größeren Kindern und Erwachsenen lasse sich die stabile Seitenlage gut anwenden, bei Babys lassen die Proportionen keine stabile Seitenlage zu. Die Arme und Beine sind schlichtweg zu kurz, um den Körper zu stützen.

Deshalb empfahl Carolin Beuthan, das Kind in der sogenannten Fliegerstellung auf den Arm zu nehmen und wenn das nicht möglich ist, den kleinen Körper mit einem Kissen zu stützen.

Ziel dieses Seminars war nicht Panikmache, sondern gezielte Information. Und das interessierte sogar große Geschwister, wie Victoria, die sich als Testperson für die Wiederbelebung zur Verfügung stellte.