Wolmirstedt l Der Bahnübergang ist für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr wieder frei. Projektleiter Uwe Liesau gab am Freitagnachmittag das offizielle Signal. Nach knapp siebenwöchiger Bauzeit präsentiert sich nun eine Schrankenanlage, die an das elektronische Stellwerk angeschlossen ist.

Auch das Umfeld wurde neu gestaltet, die Straße und die Fußwege gar verbreitert beziehungsweise angepasst. Dafür haben die Deutsche Bahn, der Landkreis und die Stadt zusammen etwa eine Million Euro ausgegeben.

Die Bahn hat die Erneuerung der Sicherungsanlagen, Gleise und Schwellen investiert, Telekommunikationsanlagen zurückgebaut und auch das alte Stellwerkhäuschen entfernt. Die Abrissarbeiten zogen zudem eine besondere Abfallentsorgung nach sich, die genau kontrolliert wurde.

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Sieben Wochen Bauzeit

Neben den Gleisen wurde eine Gefahrraumfreimeldeanlage installiert, die einem Riesenei ähnelt. „Diese Anlage scannt den Gefahrenbereich ab“, erklärt Bauüberwacher Mario von der Gönne, „sowie sich etwas auf den Gleisen befindet, bekommt der Zug keine Fahrt.“

Für den Straßenbau war der Landkreis zuständig. Im Zuge des Bahnsteigumbaus wurden die Straßenbögen abgeflacht, damit Busse besser abbiegen können.

Die Gehwege und die Straßenbeleuchtung lagen in den Händen der Stadt. Auch Radfahrer und Fußgänger finden nun genügend Platz und ebene Flächen vor.

Neue Schrankenanlage

Die Schrankenschließzeiten werden sich an die der anderen beiden Bahnübergange, Gartenstraße und Küchenhorn, anpassen. Allerdings brauchen sie in der Glindenberger Straße wegen der Alarmzeichen länger, bis sie öffnet oder schließend, nämlich 90 Sekunden.