Brautpaare können bis Jahresende bei „Traumhochzeit“-Aktion mitmachen

Die Aktion „Traumhochzeit“ erlebt in diesem Jahr eine weitere Auflage. Mitmachen können alle Paare, die 2015 in der Einheitsgemeinde Zerbst heiraten, das heißt im Standesamt der Rolandstadt oder einer der beiden Außenstellen – der Walternienburger Wasserburg oder der Lindauer Burganlage. Zu gewinnen gibt es einen tollen Überraschungspreis.

Die Teilnahme ist ganz einfach. Dazu braucht es nur einige Informationen zu den Vermählten wie Name und Alter der frisch gebackenen Eheleute, dem Ort und Tag der Trauung, dem Kennenlernen, der Dauer der Beziehung und dem Heiratsantrag. Gemeinsam mit dem Hochzeitsfoto sollten all diese Angaben bis spätestens 31. Dezember bei der Zerbster Volksstimme eingegangen sein.

In der Lokalredaktion sind übrigens Teilnahmescheine mit den wichtigsten auszufüllenden Angaben erhältlich.

Die Einsendung ist entweder per E-Mail an redaktion.zerbst@volksstimme.de möglich oder via Post an die Zerbster Volksstimme, Alte Brücke 45 in 39261 Zerbst.

Auf Wunsch kommen wir ebenfalls gern vorbei und fotografieren das Hochzeitspaar. Melden Sie sich dazu einfach telefonisch bei uns in der Zerbster Lokalredaktion.

Zerbst l „Liebe auf den ersten Blick war es bei mir nicht direkt“, gesteht Anne Friedrich. Als ihr André Kersten im Callcenter über den Weg lief, hatte sie gerade die langjährige Beziehung zum Vater ihres Sohnes Toni (7) beendet. „Eigentlich wollte ich erstmal allein bleiben“, blickt die junge Frau zurück. Doch das Schicksal meinte es anders mit ihr und aus der Pausenbekanntschaft entwickelte sich mit der Zeit mehr.

„Nach einem Jahr ist André dann von Dessau aus zu uns nach Zerbst gezogen“, erzählt die 31-Jährige. 2012 kündigte sich schließlich ihr gemeinsamer Nachwuchs an. „Im Januar 2013 erblickte Leo das Licht der Welt“, erinnert sich Anne Friedrich an diesen emotionalen Moment.

Gekrönt werden sollte das Familienglück mit dem Schritt vor den Traualtar. Im Sommerurlaub auf Mallorca 2014 machte der 41-Jährige seiner Liebsten einen ganz romantischen Heiratsantrag – mit Kniefall, roten Rosen und einer schwer erkämpften Flasche Sekt. Natürlich fehlte auch der Verlobungsring nicht, den er ihr überglücklich auf den Finger streifte. Unterdessen schlief Söhnchen Leo im Bett nebenan und Toni genoss die abendliche Kinderanimation im Hotel ...

Bilder

Am 18. Juli war es soweit. Im engsten Familienkreis gaben sich die Beiden im barocken Ambiente des Zerbster Standesamtes das Ja-Wort. Kurz darauf folgte mit dem Baumstammsägen die erste Ehe-Prüfung. Weitere sollten bei der Feier mit Freunden und Verwandten in Brambach folgen. Neben dem Herz ausschneiden waren Braut und Bräutigam beim Tellerweitwurfspiel gefordert. „Ich musste mit verbundenen Augen werfen und mein Mann mit Bauhelm fangen“, berichtet Anne Friedrich. Keinen der zwölf Teller – für jeden Monat einen – ließ ihr frisch gebackener Gatte fallen und fing damit tolle Preise ein wie beispielsweise einen bezahlten Besuch des Heimatfestes, eine Einladung zum Eis oder die Beschaffung eines Weihnachtsbaumes.

So nahm ein unvergesslicher Tag einen wundervollen Verlauf. „Ich war zu Tränen gerührt“, verrät die 31-Jährige. „Unsere Trauzeugen Yvonne und Sandy waren super und die Familie, die bei allen Vorbereitungen tatkräftig geholfen und unterstützt hat“, sagt sie. Das Schönste allerdings sei gewesen, „dass all unsere Lieben den Tag mit uns verbracht und gefeiert haben. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten. Für uns war es die Traumhochzeit schlechthin“, betont Anne Friedrich.

Seine Flitterwochen verbrachte das junge Ehepaar zusammen mit den zwei Söhnen am Timmendorfer Strand an der Ostsee.