Zerbst l Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses haben am Montagabend über die Annahmen zweier Spenden befinden müssen und haben dem Stadtrat empfohlen, diese zu akzeptieren.

Hintergrund ist, dass Spenden ab einer Höhe von mehr als 2500 Euro vom Stadtrat genehmigt werden müssen. In den betreffenden beiden Fällen handelte es sich um Spenden aus der gleichen Aktion. Wie Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) den Stadträten in das Gedächtnis rief, hatte die Zerbster Stadtwerke anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens vor, etwas Bleibendes für Zerbst zu schaffen. Sie entschieden sich, die Sanierungsaktion des Teehäuschens zu unterstützen. Der Zerbster Lions-Club will das kleine Gebäude Stück für Stück sanieren und dafür einen eigenen Förderverein gründen, der dann auch Spenden annehmen kann.

„Die Stadtwerke haben ihr Jubiläum dafür zum Anlass genommen, die Spendeninitiative dadurch zu erhöhen, dass sie versprachen, die bis zu einem Stichtag gespendete Summe zu verdoppeln.“ Zum Glück, so scherzte der Bürgermeister, habe niemand 100 000 Euro gespendet. „Sonst wäre es teuer geworden“, fügte er an.

Aber es seien trotzdem 5855 Euro zusammen gekommen. „Und in sofern haben wir auch darüber zu befinden, ob wir die damit fällig gewordenen Spende aus der Selbstverpflichtung der Stadtwerke heraus annehmen wollen“, erklärte der Bürgermeister.

Der Förderverein, so informierte er, befinde sich zurzeit in Gründung. Sobald dieser gegründet sei, könne der Verein selbst Spenden annehmen. Die Hauptausschussmitglieder empfahlen dem Stadtrat, die Spende der Stadtwerke in Höhe von 5855 Euro anzunehmen. Da die von den Gratulaten abgegeben Spenden in zehn Einzelbeträgen überwiesen worden, konnten die Hauptausschussmitglieder im Paket über die Annahmen dieser Spenden selbst entscheiden, da es unter die Zuständigkeitsgrenze des Stadtrates fiel. Sie nahmen sie an.