Steckby l Geistliche und weltliche Chormusik von der Renaissance bis zum Pop wird am Sonntagnachmittag in der Radfahrerkirche in Steckby erklingen. Nach dem „Cantus Albicus“-Konzert unter der Leitung von Ingelborg Nielebock schwingt man sich traditionell auf das Fahrrad, um gemeinsam eine Runde durch das Dorf zu drehen und damit die neue Saison zu eröffnen.

Die Radfahrerkirche Steckby ist seit ihrer Eröffnung am 4. Mai 2008 eine Erfolgsgeschichte für die kleine dörfliche Gemeinde. Rund 12.800 Besucher weist die Statistik bis jetzt aus.

Nordrhein-Westfalen liegen vorn

In Auswertung des vergangenen Jahres kommt der Gemeindekirchenrat von Steckby auf folgendes Ergebnis: 2016 kamen 14 Prozent der Besucher aus Nordrhein-Westfalen, 13 Prozent aus Sachsen, elf Prozent aus Niedersachsen, je zehn Prozent aus Baden-Württemberg und aus Bayern, acht Prozent aus Sachsen-Anhalt und aus Berlin/Brandenburg, je sechs Prozent aus Hessen und aus Schleswig-Holstein und Sylt, fünf Prozent aus Thüringen, drei Prozent aus Mecklenburg-Vorpommern und aus Rheinland-Pfalz, zwei Prozent aus Bremen und aus der Region Hamburg und ein Prozent aus dem Saarland.

Von den rund 800 Besuchern 2016 kamen bereits zum vierten Mal die meisten Radfahrer aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Sachsen und Niedersachsen, wobei die absoluten Besucherzahlen leicht rückläufig waren.

Der Anteil der ausländischen Gäste war im Jahr 2016 leicht gestiegen und stellt mit rund 13 Prozent aller bisherigen Besucher einen gegenüber der Saison 2015 leicht erhöhten Anteil dar. In der Länderwertung gibt es allerdings starke Unterschiede. So kamen 2016 insgesamt anteilig an den ausländischen Besuchern neun Prozent aus der Schweiz, 22 Prozent aus Tschechien, 30 Prozent aus den Niederlanden 26 Prozent aus Österreich, neun Prozent aus Frankreich und vier Prozent aus Belgien.

Die Schweizer kommen

Die Schweiz bleibt aber über alle Jahre hin unangefochten stärkste ausländische Nation mit fast einem Drittel aller die Radfahrerkirche von außerhalb Deutschlands besuchenden Gästen. Deutliche Zuwächse gab es insbesondere 2016 aus Frankreich und Belgien. Die Besucher aus den Niederlanden stellen mittlerweile die zweitstärkste Besuchergruppe dar.

Viele Eintragungen im Anliegenbuch der Kirche zeugen von der Freude über das offene Gotteshaus. Wer Station in der Radfahrerkirche macht, kann sich auf der großen Karte im Vestibül der Radfahrerkirche mit einem Punkt seines Heimatortes eintragen. Die Steckbyer wollen als Gastgeber auch in diesem Jahr nicht enttäuschen. Die Kirche ist jetzt wieder bis zum Reformationsfest durchgängig von 8 bis 20 Uhr – im Sommer auch bis 22 Uhr – geöffnet.