Magdeburg/Jena (MSPW) l Am Freitag startet die Regionalliga Nordost in die neue Saison 2014/2015. Wenn es nach den 16 Trainern geht, dann wird es ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem FCM und Carl Zeiss Jena um die Meisterschaft. Auch Wacker Nordhausen, Neuling BFC Dynamo und der FSV Zwickau stehen hoch im Kurs. Hier die Trainer-Einschätzungen:

Andreas Richter (VfB Auerbach): Unser Ziel kann nur der Klassenverbleib sein. Alles andere wäre Träumerei. Ich erwarte ein Spitzenquartett, das um die Meisterschaft konkurriert - BFC Dynamo, den FCM, Jena und Nordhausen.

Cem Efe (SV Babelsberg 03): Wegen zahlreicher guter Transfers gehört Nordhausen für mich neben Magdeburg zu den Favoriten. Für uns geht es nur darum, so schnell wie möglich den Klassenverbleib perfekt zu machen.

Thomas Hentschel (Budissa Bautzen): Es wäre ein Riesenerfolg, wenn wir in der Klasse bleiben können. Das Rennen um die Meisterschaft werden Magdeburg, BFC Dynamo, Nordhausen und Jena unter sich ausmachen.

Ante Covic (Hertha BSC II): Magdeburg und Jena sind die Top-Favoriten, die sich einen Zweikampf um den Titel liefern werden. Eine Überraschung traue ich Zwickau zu. Wir möchten erfolgreichen Fußball spielen und zwei bis drei Spieler zu den Profis bringen.

Robert Jaspert (1. FC Union Berlin II): Da wir einen großen Aderlass hinnehmen mussten, ist es schwer zu prognostizieren, wohin unsere Reise gehen wird. Die Meisterschaft machen Zwickau, Magdeburg und Jena unter sich aus.

Thomas Herbst (FC Viktoria Berlin): Magdeburg und Jena verfügen über die besten Bedingungen und besitzen auch das Potenzial, um Ausfälle zu kompensieren. Wir nehmen uns vor, den achten Platz aus der Vorsaison zu verbessern.

Dietmar Demuth (Berliner AK): Wir mussten in diesem Sommer einen großen Umbruch vollziehen. Daher ist es schwer einzuschätzen, in welchem Tabellenbereich wir uns bewegen werden. Die Spitzengruppe wird ein ähnliches Gesicht haben wie in der vergangenen Saison. Erneut werden Neustrelitz, Magdeburg, Jena und Zwickau um die Meisterschaft spielen.

Volkan Uluc (BFC Dynamo): Wir planen langfristig und wollen uns im ersten Jahr nach dem Aufstieg zunächst einmal in der Regionalliga etablieren. Platz fünf bis acht ist daher ein realistisches Ziel für uns. Als größten Favoriten auf die Meisterschaft sehe ich Magdeburg. Die ärgsten Konkurrenten könnten Jena, Zwickau und Nordhausen werden.

Achim Hollerieth (Germania Halberstadt): Ich denke, dass es nicht erneut einen solchen Durchmarsch geben wird wie in der vergangenen Saison. Fünf bis sechs Mannschaften werden um den Platz an der Tabellenspitze kämpfen. Dazu gehören Nordhausen, der FCM, Jena, BFC Dynamo sowie eine Überraschungsmannschaft. Wenn wir auf einem einstelligen Tabellenrang landen, haben wir einen guten Job gemacht.

Lothar Kurbjuweit (FC Carl Zeiss Jena): Ich möchte mit meiner Mannschaft so lange wie möglich um die Meisterschaft mitspielen. Wir würden gerne aufsteigen, sind aber nicht dazu verdammt. Unsere stärksten Konkurrenten werden der 1. FC Magdeburg, der FSV Wacker Nordhausen und eine Überraschungsmannschaft sein.

Jens Härtel (FCM): Anwärter auf den Titel sind Jena, Nordhausen, Zwickau und BFC Dynamo. Aber auch ich will mit meiner Mannschaft im Rennen um die Meisterschaft eine gute Rolle einnehmen.

Marco Kämpfe (ZFC Meuselwitz): Wir wollen uns erneut der sportlichen Herausforderung in der Regionalliga erfolgreich stellen. Dabei steht für uns im Vordergrund, aus den Gegebenheiten in Meuselwitz möglichst das Maximale herauszuholen. Ganz sicher werden Jena und Magdeburg weit oben zu finden sein. Auch Zwickau und Aufsteiger BFC Dynamo traue ich einiges zu.

Torsten Gütschow (TSG Neustrelitz): Nach den zahlreichen Transfers müssen wir uns als Mannschaft erst einmal etablieren und stabilisieren. Zum Ende der Spielzeit streben wir die Plätze fünf bis acht an. Die Favoriten sind Magdeburg, Jena und Nordhausen. Aber auch mit dem BFC Dynamo ist zu rechnen.

Jörg Goslar (Wacker Nordhausen): Das Niveau innerhalb der Liga ist enorm gestiegen. Trotzdem wollen wir uns in der Spitzengruppe etablieren. An Magdeburg führt in der Diskussion um die Meisterschaft kein Weg vorbei. Dahinter könnten auch der BFC Dynamo, Jena und Zwickau eine gute Rolle spielen.

Michael Hiemisch (VFC Plauen): Nach einer schwierigen Saison wollen wir den Verein weiter stabilisieren. Dabei ist der Klassenverbleib das oberste Ziel. Die Spitzengruppe wird ein ähnliches Gesicht haben wie in der vergangenen Spielzeit: Magdeburg, Jena, Zwickau und Neustrelitz. Auch Nordhausen könnte eingreifen.

Torsten Ziegner (FSV Zwickau): Wir wollen uns keinen speziellen Platz als Ziel vornehmen. Vielmehr möchten wir aus unseren Möglichkeiten den maximalen Erfolg herausholen. Die Spitzengruppe wird ein Trio bilden, das aus Magdeburg, Jena und BFC Dynamo besteht.

   

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