Magdeburg l Der SCM hält durch. Nach der mit Bravour abgelaufenen 20. Auflage Ende Mai hat der Kanu-Sprintcup auf der Magdeburger Zollelbe eine Zukunft. SCM-Abteilungsleiter Lutz Bengsch, Gesamtleiter und Sprecher der stets mit Weltklasse gespickten Veranstaltung, trat im Gespräch mit Volksstimme-Sportredakteur Klaus Renner Gerüchten um ein Aus für die Magdeburger Sprintcups entgegen.

Volksstimme: Herr Bengsch, es halten sich die Vermutungen, der 20. Kanu-Sprintcup in diesem Jahr sei der letzte gewesen.
Lutz Bengsch: Dem entgegne ich mit einem entschiedenen Nein. Es geht weiter. Erst kürzlich haben wir uns in der Kanu-Abteilungsleitung verständigt, dass es 2015 den 21. Magdeburger Sprintcup geben wird.

2014 fand der Sprintcup statt wie gewohnt im September bereits Ende Mai statt. Welche Überlegungen gibt es für das nächste Jahr?
Zusammen mit dem Vereinsvorstand haben wir uns auf einen Termin im Juli 2015 verständigt. Dann wieder wie zuletzt in Verbindung mit dem SCM-Sommerfest. Das Problem besteht allerdings darin, einen Termin zu finden, an dem sich zwischen EM, Weltcups und Qualifikationsregatten für die Athleten ein Zeitfenster für Magdeburg auftut.

Zuletzt war die Länge der Distanz von 200 Meter auf 100 Meter verkürzt worden. Hat sich das bewährt?
Dabei werden wir es wohl belassen. Aus zwei Gründen: Erstens werden die Zeitabläufe der Veranstaltung verkürzt und zweitens finden die Rennen unmittelbar vor der Zuschauertribüne statt.

Im Mai hieß es, SCM-Trainer Eckhard Leue wolle dem Sprintcup den Rücken kehren ...
Ihm ging es darum, bei der Veranstaltung entlastet zu werden, um sie etwas besser genießen zu können. Er bleibt bei uns. Wir haben gemeinsam eine Lesart gefunden, wie das funktionieren kann.