Magdeburg l Die momentane Aufstiegsregelung in der Fußball-Regionalliga ist vielen Vereinen ein Dorn im Auge. Auch der 1. FC Magdeburg bemängelt, dass der Meister nicht direkt den Sprung in Liga drei schafft, sondern Relegationsspiele bestreiten muss.

Gegenwärtig sieht es so aus, dass die jeweiligen fünf Staffelmeister und der Zweitplazierte aus dem Südwesten an der Aufstiegsrunde teilnehmen dürfen, nach Saisonende drei Paarungen ausgelost werden und sich die jeweiligen Sieger in Hin- und Rückspiel für die 3. Liga qualifizieren.

Nun hat DFB-Liga-Vize-Präsident Peter Peters via "Sport-Bild" einen neuen Vorschlag unterbreitet, wie man die von fast allen als ungerecht empfundenen Aufstiegsspiele modifizieren kann: "Wenn man die fünf Staffeln auf je 16 Mannschaften reduziert, würden vier Spieltage frei werden. Dazu kämen die beiden Spieltage für die bisherige Relegation, macht insgesamt sechs Spieltage. Da bieten sich dann wie in der Champions League drei oder vier Vierer-Gruppen an, von denen der Erste aufsteigt." Der 52-jährige Funktionär weiter: "Das wäre sowohl für Fans als auch fürs Fernsehen attraktiv."

FCM-Sportchef Mario Kallnik hält, weil zum gegenwärtihen Zeitpunkt absolut verfrüht, von solchen Gedankenspielen Peters` wenig: "Er beschreibt eine Reform nach einer noch nicht einmal vollzogenen Reform. Der nächste Schritt ist doch zunächst einmal der, dass mit Beginn der Saison 2015/16 die Regionalliga Nordost von 16 auf 18 Mannschaften aufgestockt wird."

Zuletzt hatte der NOFV auf dem Verbandstag in Rangsdorf die aktuelle Regelung kritisiert und eine Resolution an den DFB verabschiedet: "Es ist eine unvermeidbare Schwäche in der aktuellen Ligastruktur, dass die Meister der Regionalligen nicht direkt aufsteigen können."