Im Frankesaal des Alten Rathauses hat sich gestern der erste Seniorenbeirat der Stadt Magdeburg konstituiert. Dabei wurden auch ein Vorstand und eine Vorsitzende gewählt.

Magdeburg. Alle 13 Hände gehen nach oben. Einstimmig. Der neue Seniorenbeirat der Stadt Magdeburg hat seine erste offizielle Amtshandlung vorgenommen. Zwar ging es nur um die Zustimmung zur Tagesordnung der konstituierenden Sitzung, aber immerhin, die Arbeit beginnt.

Kennenlernen war gestern erst einmal angesagt, dann Formales. Ein Vorstand und ein Vorsitz musste gewählt werden. Sozialbeigeordneter Hans-Werner Brüning leitet den Sitzungsauftakt. Sein Versprechen im Namen der Stadtverwaltung am Anfang: "Im Rathaus haben sie keine Hindernisse zu erwarten, sondern Unterstützung."

Dann stellen sich alle 13 Beiratsmitglieder kurz vor. Bei der Wahl des oder der Vorsitzenden kommt man überein, dass sich dafür die von den Stadtratsfraktionen in den Beirat entsandten Mitglieder nicht bewerben sollten. So soll es sein, ist man sich einig. Und auch, dass es möglichst ein Frau werden sollte.

Drei Bewerberinnen stellen sich zur Wahl, im zweiten Wahlgang wird dann Sonnhild Bertz zur ersten Vorsitzenden des ersten Seniorenbeirats der Stadt Magdeburg gewählt. Und das sogar in Abwesenheit, denn wegen eines Kuraufenthalts konnte sie an der Sitzung nicht teilnehmen. Bei der Wahl zu den Stellvertretern dürfen dann auch wieder die Mitglieder aus dem Stadtrat nominiert werden. Gewählt werden Cornelia Dag zur ersten Stellvertreterin, Alfred Westphal zum zweiten Stellvertreter.

Dann war für Hans-Werner Brüning die Arbeit auch schon vorbei, er übergab die Sitzungsleitung an den neuen Vorstand.

Vorher verabschiedete Brüning aber noch im Namen der Stadt Magdeburg den bisherigen Seniorenbeauftragten Ronhald Schabanoski. Er habe mit Beharrlichkeit und Engagement dieses nicht immer einfache Ehrenamt ausgefüllt. "Sie haben eine hervorragende Arbeit geleistet", brachte es Brüning auf den Punkt.

Ronhald Schabanoski freute sich darüber, dass es jetzt in Magdeburg einen Seniorenbeirat gibt. "Damit ist der Seniorenbeauftragte nicht abgeschafft, sondern sogar erweitert worden", sagte Schabanoski, denn jetzt könnten bedeutend mehr Leute sich um die Belange von älteren Menschen in Magdeburg kümmern. Magdeburg sei in Sachen Seniorenarbeit schon ganz gut aufgestellt, "erhalten und verbessern" sei darum die Devise, meinte der scheidende Seniorenbeauftragte.

Zum Ende der konstituierenden Sitzung tauschen die Mitglieder dann noch Meinungen und Anregungen für die kommende Arbeit aus.

Festgelegt wurde aber noch, dass zunächst die Sprechstunde des ehemaligen Seniorenbeauftragten, donnerstags, Altes Rathaus, 10 bis 12 Uhr, übernommen wird.

 

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