Bremen. Ein unbekanntes Flugobjekt hat Passagieren am Bremer Airport einen Strich durch ihre Reisepläne gemacht.

Wie der Flughafen in der Nacht zum Dienstag mitteilte, tauchte ein "fliegendes Etwas" am Montagabend mehrmals kurzzeitig auf dem Radar der Flugsicherung auf. Erst drei Stunden später verschwand es wieder. Ein eigens gestarteter Polizeihubschrauber konnte das vermeintliche Ufo im Anflugbereich des Airports nicht entdecken. Ein Flug aus Frankfurt musste daraufhin gestrichen werden, eine weitere Maschine aus München wurde nach Hannover umgeleitet. Ein Flieger aus Paris musste gar über Bremen in der Luft ausharren, ehe er landen konnte. "Wir wissen immer noch nicht, was das war. Aber es war was da", sagte ein Bremer Polizeisprecher.

Wer oder was auch immer am Steuer des Ufos saß, sollte sich warm anziehen. Denn wie gestern bekannt wurde, hat der lange Arm des Gesetzes, die Bremer Polizei, unmittelbar nach dem Vorfall Ermittlungen aufgenommen. Das Ufo habe den Luftverkehr behindert. "Das ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden", sagte ein Sprecher. Unbestätigten Berichten zufolge haben die Aliens, die hinter der Flugstörung stehen, weder Geld noch Lust fünf Jahre in einem Bremer Gefängnis zu sitzen. Sie sind deshalb mit unbekanntem Ziel entflogen.

Die Polizei zieht derweil alle Register und bittet um Zeugenaussagen. Ufo-Kenner raten: Ein Blick gen Himmel könnte den entscheidenden Hinweis bringen.