München - Der CSU-Vorstand berät in München über die Situation der großen Koalition angesichts der Edathy-Affäre. Die CSU ist empört über die SPD, die sie dafür verantwortlich macht, dass Hans-Peter Friedrich (CSU) als Bundeslandwirtschaftsminister zurücktreten musste.

Er hatte als Innenminister SPD-Chef Sigmar Gabriel darüber informiert, dass der Name des damaligen Abgeordneten Sebastian Edathys bei internationalen Ermittlungen aufgetaucht war.

Parteichef Horst Seehofer will in seinem Lagebericht außerdem auf den Kommunalwahlkampf der CSU in Bayern eingehen. Am 16. März werden etwa 39 000 Mandate in Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen vergeben. 19 Oberbürgermeister der kreisfreien Städte werden gewählt und 58 der 71 Landräte. Die CSU will sich außerdem mit dem Streit um die Energiewende befassen. In Franken und in der Oberpfalz gibt es heftigen Widerstand gegen geplante neue Stromtrassen.