Wiesbaden - Die Zahl der Ausländer in Deutschland ist 2013 auf einen Spitzenwert von mehr als 7,6 Millionen gestiegen. Zugleich war das Plus mit 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr das höchste seit 1992.

Drei Viertel der neu zugewanderten und geborenen Ausländer stammten aus EU-Staaten, die meisten aus Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Diese Zahlen aus dem Ausländerzentralregister hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht.

"Etwas geringer ist die Bedeutung der Zuwanderung aus den von der Euro-Krise besonders betroffenen Mittelmeerstaaten", so die Statistiker. Von außerhalb der EU kamen vor allem Syrer und Russen.