Berlin/Dresden - Der Vorsitzende des Rates der Bundesstiftung Aufarbeitung, Markus Meckel, fordert eine rasche Entscheidung über die Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde.

"Wir brauchen so schnell wie möglich eine Entscheidung, wann die Akten ins Bundesarchiv gehen sollen", sagte er der "Berliner Zeitung". "Ich halte das Jahr 2019 nach wie vor für richtig." Ein Expertengremium wird sich damit befassen, wie es mit der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in Berlin weitergehen soll.

Immer wieder wurde als Termin für eine mögliche Schließung das Jahr 2019 genannt. Dann läuft ein Teil der gesetzlichen Regelungen zu Stasi-Überprüfungen aus. Rund 25 Jahre nach dem Mauerfall tagen die Stasi-Landesbeauftragten an diesem Wochenende in Dresden gemeinsam mit der Bundesstiftung Aufarbeitung.