Berlin - Der designierte Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, setzt sich für mehr Flexibilität beim Renteneintrittsalter ein.

"Ich bin nicht dagegen, dass die Menschen länger arbeiten, wenn sie wollen, und ich bin auch nicht für Frühverrentung", sagte Hoffmann der "Welt am Sonntag".

Gemeinsam mit den Arbeitgebern wolle er nach seiner Wahl zum neuen DGB-Chef im Mai eine neue Strategie für längere Lebensarbeitszeiten erarbeiten: "Die Arbeitnehmer müssen dafür qualifiziert werden, damit sie überhaupt bis 67 arbeiten können. Zudem muss mehr in vernünftige Arbeitsbedingungen und die Gesundheit der Mitarbeiter investiert werden."