Istanbul (dpa) | Mehr als 18 Stunden nach dem verheerenden Grubenunglück im Westen der Türkei haben Rettungskräfte nach Medienberichten sechs weitere Überlebende geborgen. Unklar sei, ob die Männer verletzt seien, berichtete die Zeitung "Hürriyet" am Mittwoch in ihrer Onlineausgabe. Mehr als 200 Menschen kamen bei dem Grubenunglück ums Leben, mindestens 80 weitere wurden verletzt. Weiterhin sind Hunderte Kumpel unter Tage eingeschlossen.

Zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Kohlenbergwerk bei Soma in der Provinz Manisa am Dienstag waren 787 Arbeiter in der Zeche. Offenbar hatte ein Defekt in der Elektrik ein Feuer ausgelöst.