Sie reisen durchs Weltall und betrachten die Erde von oben - Astronauten leben den Traum, den viele haben. Doch ihre Missionen bringen etliche Entbehrungen mit sich. Die Familie ist scheinbar unendlich weit entfernt. Monatelang spüren sie keine Erdanziehung. Und dann ist da ein nahezu unerträglicher Verzicht: Sie können während ihrer Zeit im Weltraum keinen Espresso trinken. Wie schaffen sie es da, morgens aufzustehen? Wie gelingt es ihnen, ohne Koffein im Blut durch die Schwerelosigkeit zu schweben? Ein qualvoller Missstand, der jetzt behoben werden kann - denn es gibt endlich eine Antwort: die ISSpresso-Maschine.

Die Firma Argotec, die Astronauten ansonsten mit Essbarem versorgt, und Lavazza haben eine Espresso-Maschine entwickelt, die sich über die bisher ungebrochenen Gesetze der Schwerelosigkeit hinwegsetzt. Die Nasa betrachtet die ISSpresso schon jetzt als Meilenstein und unverzichtbares Crew-Mitglied.

Mit dieser Mission sollen die Astronauten-Teams nicht nur wach bleiben, sondern Kaffeekränzchen im Weltraum abhalten. Ein ganz neues Miteinander wird entstehen. Es scheint, als wäre die ISSpresso tatsächlich von unschätzbarem Wert, denn immer wieder hört man von Entfremdung innerhalb der Crew, nachdem sie monatelang zusammen in einer kleinen Raumstation verbrachten.