Berlin - Die Kultusminister reagieren auf den Vorstoß renommierter Bildungsforscher und ehemaliger Bildungsminister, die Zahl der Pflichtstunden bis zum Abitur zu verringern.

"Wir prüfen das", sagte der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK), Udo Michallik, der "Tageszeitung/taz".

Die Bildungsforscher und früheren Minister hatten vor einer Rückentwicklung vom acht- zum neunjährigen Gymnasium gewarnt. Sie schlugen vor das achtjährige Abitur (G8) zu verbessern statt es abzuschaffen. So solle man prüfen, ob nicht die notwendigen bundesweiten Pflicht-Unterrichtsstunden bis zum Abitur von 265 auf 260 gesenkt werden können. Dies würde vor allem die Stundenzahl in der Mittelstufe reduzieren und weniger Nachmittagsunterricht erfordern.