Die deutschen Fußballnationalspieler wohnen in Brasilien in ihrem WM-Quartier aufgeteilt in Wohngruppen, die lange Zeit geheim gehalten wurden. Doch dann sickerte die Zusammensetzung der WGs doch durch.

Das war Anlass genug, für ein Immpbiliensuchportal das Marktforschungsinstitut In-nofact 1024 Personen befragen zu lassen. "In welche Wohngruppe würden Sie gern einziehen?", lautete die Frage. Doch die Deutschen haben scheinbar ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihren Fußballhelden, denn die wenigsten würden mit unserer Nationalelf unter einem Dach wohnen wollen. Am ehesten würden die Befragten noch in die WG von Bastian Schweinsteiger einziehen (16 Prozent), gefolgt von der Wohngemeinschaft unter Kapitän Phillip Lahm (15 Prozent).

Doch die Entscheidung fiel denkbar knapp aus, wahrscheinlich auch, weil die Zusammensetzungen der WGs sehr heterogen sind und Bayern-Spieler mit Dortmundern unter einem Dach leben. Selbst mit Jogi Löw wollen nur sieben Prozent der Befragten zusammen wohnen. 38 Prozent der Befragten glauben, dass die Truppe von Bastian Schweinsteiger die chaotischste Wohngemeinschaft ist.

Daran ist wahrscheinlich sein WG-Genosse Kevin Großkreutz nicht ganz unschuldig, der ab und zu die Toilette nicht findet. Kevin Großkreutz führt auch die Liste der unbeliebtesten WG-Mitbewohner unter den Fußball-Profis an, dicht gefolgt von Mesut Özil.

Sieben Prozent der Deutschen möchten auf keinen Fall mit den beiden Ballkünstlern eine WG teilen. (dpa)