Deggendorf - Bundespräsident Joachim Gauck hat sich ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe im niederbayerischen Deggendorf ein Bild von den noch andauernden Sanierungsarbeiten gemacht.

Am Montag besuchte er mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt den von der Flut im Sommer 2013 stark betroffenen Landkreis an der Donau. Gauck war bereits während der Überschwemmungen im vergangenen Jahr zu Besuch in Deggendorf gewesen. Damals zeigte er sich erschüttert über die Gewalt der Wassermassen und versprach, wiederzukommen.

Das Hochwasser hatte die Region im Juni 2013 fast vollständig vom Umland abgeschnitten. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Schaden wurde auf mehr als 500 Millionen Euro geschätzt.