Berlin - Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit errichtet die Industrie die Basis für flächendeckende Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK).

Derzeit werde die Infrastruktur aufgebaut, sagte Arno Elmer, Geschäftsführer der Gematik, einer Gesellschaft unter Trägerschaft der Krankenkassen, Ärzte, Kliniken und Apotheker, der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

"Im kommenden Jahr steht die Gesundheitsdatenautobahn." Schritt für Schritt kämen dann Anwendungen wie eine elektronische Unterschrift, Programme für mehr Sicherheit von Arzneimitteltherapien oder die elektronische Fallakte.

Gegen die Karte gibt es nach wie vor Bedenken etwa aus der Ärzteschaft, zum Beispiel in Sachen Datenschutz.