Die Transformers sind derzeit wieder unaufhaltsam auf dem Vormarsch - weltweit ist in den Kinos die "Ära des Untergangs" eingeläutet. Und jetzt machen Roboter-Krieger auch in Montenegro Furore. Dort lebt der Künstler Danilo Baletic. Und der 22-Jährige hat aus Altmetall die stählernen Kampfmaschinen vom Planeten Cybertron nachgebaut. Sieben Metall-Kolosse stehen in der Hauptstadt Podgorica.

Baletic baut die guten Autobots und die bösartigen Deceptions vor allem aus alten Autoteilen. Er will mit seiner Aktion gegen die Wegwerfgesellschaft protestieren und die Welt so ein bisschen besser machen. Schließlich geht es ja auch im Kinofilm um das Überleben der Menschheit. Die Botschaft des Kunststudenten ist: Müll kann recycelt und, jawoll, transformiert werden.

In Podgorica sind die Figuren der absolute Renner. Besonders der 14 Meter hohe und 21 Tonnen schwere Megatron (im Kinofilm der Bösewicht). Zumal der Finsterling mit metallener Stimme furchteinflößend sagt: "Ich bin wegen dir so hoch gewachsen. Wenn ihr weiter den Planeten verschmutzt, wird es hier bald nur noch mich und die Dunkelheit geben." Und das kann doch wirklich keiner wollen, oder? Michael Bock