Der Zebrastreifen an der Londoner Abbey Road, wo einst die Beatles für ihr gleichnamiges Studioalbum posierten, hat ein Touristenproblem. 45 Jahre nach Veröffentlichung des Albums kommen so viele Menschen zu dem berühmt gewordenen Fußgängerüberweg, dass der Straßenverkehr leidet und sich Anwohner und Geschäftstreibende beschweren. Viele bleiben auf dem Zebrastreifen stehen und lassen sich im Stile der Beatles fotografieren.

Die Stadtverwaltung will jetzt mit einer sogenannten Lollipop-Lady - vergleichbar mit den Schülerlotsen in Deutschland - reagieren. Die Helfer sollen den Touristen-Ansturm regulieren.

"Tausende Menschen kommen in eine kleine Ecke von Westminster, die dafür nicht geeignet ist", sagte Stadträtin Lindsey Hall dem "Evening Standard". "Wir müssen etwas tun", fügte sie hinzu. Die Abbey Road, wo das Tonstudio der Beatles und zahlreicher anderer Musiker angesiedelt ist, sei zu einem der größten Anziehungspunkte für Touristen in London geworden.(dpa)