Berlin - Die Stiftungsvorsitzende Marianne von Weizsäcker hat für mehr Unterstützung ehemals drogensüchtiger Menschen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft geworben. Ein großes Problem sei die oft hohe Verschuldung, in die Betroffene mit ihrer Sucht gerieten.

Aufgabe der Marianne-von-Weizsäcker-Stiftung sei daher, Ex-Abhängige bei der Entschuldung und dem beruflichen Wiedereinstieg zu unterstützen, damit sie wieder ein eigenverantwortliches Leben führen könnten. Das sagte die Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker der Deutschen Presse-Agentur dpa zum 25-jährigen Bestehen ihrer Stiftung.

"Voraussetzung ist, dass sie nachgewiesen drogenfrei leben", so Marianne von Weizsäcker. Die Bedrohung durch Drogen habe sich in den vergangenen Jahren nicht verändert. Sie beklagte die fehlende Zusammenarbeit mit der Bundesregierung. "Zu unserem großen Bedauern besteht eine solche Zusammenarbeit nicht." Man vermisse "Hilfe von außen".