Sangerhausen (dpa) | Die Lage beim krisengeschüttelten Fahrradbauer Mifa spitzt sich weiter zu. Das Unternehmen mit Sitz in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) gab am Montagmorgen in einer Pflichtmitteilung für die Börse bekannt, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten sei. Es werde unverzüglich eine Hauptversammlung einberufen. Das Unternehmen mit seinem Großaktionär Carsten Maschmeyer kämpft mit heftigen Problemen. Im vergangenen Jahr hatte Mifa einen Verlust von 13,2 Millionen Euro gemacht. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.