Magdeburg (dpa) | In Sachsen-Anhalt können mehr kleine Grundschulen auf dem Land erhalten bleiben als bislang geplant. Sein Haus arbeite derzeit an einer Veränderung der Vorgaben, sagte Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) am Donnerstag im Landtag in Magdeburg. Das bedeute, dass die Mindestschülerzahl für ländliche Grundschulen mit dem Schuljahr 2017/18 nicht von bislang 60 auf dann 80 angehoben wird, sondern konstant bleibt. Laut Dorgerloh können damit mindestens 27 Grundschulen erhalten bleiben, die sonst nicht ausreichend Schüler hätten vorweisen können. Zuvor hatte es einen Kompromiss aller Fraktionen und des Kultusministers gegeben.