Dieser Streik hat sich gelohnt - und zwar mit jeder seiner 14 Stunden! Ob für die Lokführer, ist zwar noch nicht raus - aber das ist ja auch Nebensache. Was wirklich zählt, ist das Geschenk, das jener Ausnahmezustand auf deutschen Bahnhöfen mit sich gebracht hat: ein modernes Kulturgut, verfasst von der Twittergemeinde. Unter dem Stichwort "Lokführerfilme" haben am Mittwoch Wort- akrobaten aus allen Ecken der Bundesrepublik Ideen zusammengetragen, wie man die Verfilmung des Superstreiks betiteln könnte. Hier eine Zusammenstellung der zehn aussichtsreichsten Vorschläge:

Platz 10: Fahr langsam - jetzt erst recht - Platz 9: Die fabelhafte Welt der GDL - Platz8: Gleis Age, voll verspätet - Platz7: Männer, die auf Züge starren - Platz 6: Ich, einfach unpünktlich - Platz 5: Bahn Wars, Angriff der Lohnkrieger Platz 4: I.C.E., der Außerplanmäßige - Platz 3: Der unbewegte Mann - Platz 2: Fahr an einem anderen Tag - Platz 1: Der Lokführer, der aus dem Zug stieg und verschwand.