Wien | Trotz des jüngsten Absturzes der Ölpreise will die Organisation erdölexportierender Länder ihr bisheriges Förderziel von 30 Millionen Barrel am Tag nicht kürzen. Darauf verständigten sich die Energieminister der zwölf Mitgliedstaaten in Wien. "Wir wollen abwarten, wie sich der Markt entwickelt", erklärte Opec-Generalsekretär Abdalla El-Badri. Heute rutschten die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren. Die Opec liefert derzeit etwa ein Drittel des weltweiten Erdöls.