New York l Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Fast-Food-Ketten. Schätzungen gehen davon aus, dass der Durchschnitts-Amerikaner etwa drei Burger pro Woche verdrückt. Hochgerechnet auf alle Einwohner der USA sind das zirca 45 Milliarden Burger im Jahr.

Aber mal ehrlich, wer gönnt sich nicht gern mal eine Portion Pommes oder ein Hotdog zwischendurch? Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Bei den New Yorkern sind die Augen allerdings oft größer als der Appetit. So landen jährlich Hunderte Tonnen Fast Food in der Tonne oder direkt auf der Straße.

Und wer macht den ganzen Dreck weg? Ein klarer Fall für die krabbelnde Müllabfuhr! Denn in New York kümmern sich nicht die Männer in Orange um das Abfall-Problem, sondern Tausendfüßler, Spinnentiere und Insekten - und die haben mächtigen Kohldampf. Allein auf den Mittelstreifen von Broadway und West Street verputzt das krabbelnde Vernichtungskommando jährlich 950 Kilogramm Junkfood. Das entspricht im Umfang etwa 60 000 Hotdogs, berichten Wissenschaftler im Fachblatt "Global Change Biology".

Insekten als Dienstleister. Da sollten sich die Asiaten vielleicht noch mal überlegen, ob sie die kleinen Tierchen wirklich verspeisen möchten oder ob es nicht besser wäre, die Kosten für die Müllabfuhr zu sparen.