Berlin - Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe kommt zur entscheidenden Sitzung über eine Reform der Krankenhausstruktur in Deutschland zusammen.

Es ist möglich, dass sich die Runde auf ein Eckpunktepapier einigt, das dann im kommenden Jahr in ein Gesetz gegossen und zum 1. Januar 2016 in Kraft treten soll. Falls die Arbeitsgruppe nicht alle offenen Fragen klären kann, ist für kommenden Montag ein weiterer Sitzungstermin ins Auge gefasst worden.

Offen ist noch die Finanzierung der Reform. Im Gespräch ist dem Vernehmen nach eine Milliarde Euro für einen Investitions- oder Strukturfonds, der mit 500 Millionen aus dem Gesundheitsfonds gespeist und mit 500 Millionen von den Ländern kofinanziert werden soll. Mit diesem Fonds sollen Umwidmungen von Krankenhaus-Abteilungen bis hin zu Standortschließungen finanziert werden.