Berlin (dpa) l Romantik und Computer müssen kein Widerspruch sein. Jeder fünfte Internetnutzer kauft seine Blumen nämlich online. Das hat eine Befragung von Bitkom Research ergeben. Demnach klicken sich mittlerweile rund elf Millionen Menschen in Deutschland (20 Prozent) durch virtuelle Blumenläden. Die Lieferung übernimmt dann die Post oder ein Botendienst. Gegenüber 2012 (zehn Prozent) hat sich die Anzahl der Online-Blumenkäufer damit verdoppelt.

Damit der Blumenstrauß den Übergang von der digitalen in die reale Welt unbeschadet übersteht, müssen Käufer einige Besonderheiten beachten. Hier vier Tipps für einen erfolgreichen Blumenkauf im Netz:

l Lieferzeiten: Kommt der Blumenstrauß per Post, sollte die Bestellung spätestens einen Tag vor dem gewünschten Liefertermin aufgegeben werden. Ein Blick in die Lieferbedingungen oder AGB verrät, bis zu welcher Uhrzeit das geht.

l Eil-Bestellungen: Manche Händler nehmen Valentinstagsbestellungen noch am 14. Februar entgegen. Das funktioniert in der Regel aber nur bei Anbietern in der eigenen Stadt oder solchen, die über Blumengeschäfte vor Ort ausliefern lassen.

l Kein Widerrufsrecht: Das übliche zweiwöchige Widerrufsrecht gilt bei verderblichen Waren wie Blumen nicht. Einige Händler bieten aber Frische- oder Zufriedenheitsgarantien. Ein Vergleich der Lieferbedingungen lohnt sich.

l Preise: Der große Strauß mit roten Rosen kann schnell die 70-Euro-Grenze sprengen. Tulpen, Margeriten oder Gerbera sind auch schön - und meistens günstiger.

l Ein großer Teil der Rosen wird in Ländern der Dritten Welt angebaut. Dabei herrschen oft katastrophale Zustände für Mensch und Umwelt. Die Organisation Fairtrade hält daher Tipps für Rosenkäufer bereit, wie und wo sie fair angebaute und gehandelte Blumen erhalten können. Mehr Informationen und ein Verzeichnis fairer Blumenhändler gibt es unter www.fairtrade-deutschland.de.

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