Berlin (dpa/es) | Auch für einen Roboter gelten am Reichstag strenge Regeln. Das musste der reisefreudige "hitchBOT" am Mittwoch unter seinen Erfahrungen abspeichern. Auf seiner Deutschlandreise wollte der sprechende Roboter spontan den Parlamentariern über die Schulter schauen. Eine Schülergruppe hätte ihn liebend gern mit reingenommen. Doch daraus wurde nichts. Der Roboter scheiterte an der Einlasskontrolle. Grund: Er hatte sich vorher nicht angemeldet. Da half auch kein Promi-Status.

"hitchBOT" ist ein Kons-trukt aus einem Plastikeimer, Schwimmnudeln, Kinder-Gummistiefeln und einem Tablet-Computer. Er trampt zurzeit durch Deutschland. Mit ihm wollen Forscher herausfinden, wie Menschen mit der Maschine umgehen. Die programmierte Quasselstrippe besuchte auch schon das bayerische Schloss Neuschwanstein und den Kölner Karneval. Nun geht es weiter in Richtung Norden, nächster Stopp: Hamburg. Hoffentlich bekommt er nicht auch an der Herbertstraße Probleme am Einlass.