Hollywood (dpa) l Fünf Oscars gingen in diesem Jahr an Deutschland - zumindest teilweise. Die Komödie "Grand Budapest Hotel" erhielt vier Goldjungen. Das Werk von Wes Anderson ist eine deutsche Ko-Produktion und wurde u.a. im Studio Babelsberg und in Görlitz gedreht. Der Film erzählt von Geschehnissen im gleichnamigen Hotel in dem osteuropäischen Fantasieland Zubrowka.

"Citizenfour", ebenfalls eine deutsche Ko-Produktion, gewann den Oscar für die beste Dokumentation. Das Werk von US-Regisseurin Laura Poitras über den NSA-Whistleblower Edward Snowden entstand mit Unterstützung des NDR und BR. Snowden übermittelte aus seinem russischen Asyl Glückwünsche an Poitras: "Ich hoffe, dass dieser Preis mehr Menschen dazu bewegen wird, den Film anzuschauen und sich von seiner Botschaft inspirieren zu lassen. Einfache Bürger können gemeinsam die Welt verändern."

Die Dokumentation setzte sich gegen "Das Salz der Erde" über das Werk des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado durch, dem Film von Regisseur Wim Wenders.