Stuttgart - Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat mit einer Mahnwache vor dem baden-württembergischen Innenministerium auf die aus ihrer Sicht schlampigen Ermittlungen im NSU-Komplex aufmerksam gemacht.

Eine Gruppe um den Bundesvorsitzenden der Organisation, Gökay Sofuolu, verlangte am Mittwoch bei der Aktion in Stuttgart eine Aufklärung "merkwürdiger Zufälle".

Die Gemeinde spielte damit auf den Tod einer Zeugin aus dem NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags sowie auf den Tod ihres ehemaligen Freundes Florian H. an. Das Innenministerium lud Vertreter der Gemeinde zu einem Gespräch ein.