Hamburg/Berlin (dpa/se) | In einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft ist ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Angaben von Feuerwehr und Polizei blieben alle 15 Bewohner unverletzt. Zuerst hatte es geheißen, fünf Menschen würden vermisst. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Ursache sei noch unklar. Vom Lagezentrum der Polizei hieß es, Ermittler des Landeskriminalamtes würden den Brandort inspizieren, sobald die Lage es dort zulasse. Ein Container sei auf jeden Fall unbewohnbar.

In einem Flüchtlingsheim in Berlin-Lichterfelde ist ebenfalls ein Brand ausgebrochen. Zwei Menschen hätten leichte Rauchverletzungen erlitten, teilte die Feuerwehr am Dienstagabend mit. Das Feuer brach den Angaben zufolge in Wohnräumen des dreigeschossigen Hauses aus und griff auch auf das Dach über. Verletzt wurde niemand, doch die Unterkunft ist nun unbewohnbar. Mehr Details, etwa zur Brandursache, waren zunächst nicht bekannt.