Eine lange Nacht war es für so manchen Wahlhelfer: Die Auszählung der Stimmen zog sich teils bis in die Morgenstunden. Etwa in der Altmark-Stadt Bismark: Erst um 2.51 Uhr konnten die Helfer das Ergebnis der Kreistagswahl melden. Da lagen die anderen Ergebnisse schon fast vier Stunden vor. "In Bismark musste noch Mal gezählt werden, weil der Wahlvorstand erschöpft war", erklärt Kreissprecher Edgar Kraul. Mit frischen Kräften aus der Einheitsgemeinde-Verwaltung wurde der Abend abgeschlossen.

Für die Experten vom Statistischen Landesamt ist das nichts Ungewöhnliches. "Das ist bei jeder Wahl so, dass 95 Prozent der Ergebnisse zügig einlaufen und dann hakt es irgendwo", sagt Tobias Krüger. Sobald in einem Wahllokal die Stimmzahlen bei mehreren Zählungen nicht übereinstimmen, werde erneut ausgezählt. (tp/he)