Bislang wurden durch die Bundesregierung rund 17 Millionen Euro zur Ebola-Bekämpfung in Westafrika bereitgestellt. Die Behandlung der Krankheit ist sehr teuer: Für die fünfwöchige Heilung eines senegalesischen UN-Mitarbeiters wurden zwei Millionen Euro benötigt.

Tausende Deutsche haben sich freiwillig zur Hilfe vor Ort gemeldet. Laut Bundesärztekammer wurden davon 1600 Bewerber geprüft und 117 für geeignet befunden, davon 43 Ärzte. Gemessen am Schlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wären 1200 qualifizierte Helfer aus Deutschland nötig.

Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) konnte bereits für mehr als 530000 Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone Ernährungshilfe leisten. Nahrungsmittel werden häufig von Haus zu Haus zu den Betroffenen gebracht, auch in den Quarantäne-Gebieten.