Die Ratspräsidentschaft wechselt alle sechs Monate zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Dabei erarbeiten jeweils drei Staaten ein gemeinsames Programm.

Ungarn bildet mit Spanien und Belgien ein Trio.

Am 1. Januar 2011 übernahm Ungarn aufgrund des umstrittenen Mediengesetzes mit Negativschlagzeilen den am 30. Juni endenden Vorsitz.

Polen hat ab 1. Juli den Vorsitz der Ratspräsidentschaft inne und bildet mit Dänemark und Zypern ein Trio.

Die Pläne der polnischen EU-Ratspräsidenschaft stellte EU-Minister Mikolaj Dowgielewicz in der Tageszeitung Gazeta Wyborcza vor.

So stehen die außen- und verteidigungspolitische Stärkung der EU, die wirtschaftliche Entwicklung der EU sowie die Erweiterung der EU im Vordergrund.

Vor allem bei der Unterzeichnung des Beitrittsvertrags mit Kroatien will Polen Fortschritte erzielen. (th)