Von Tina Heinz
Die Zeit drängt. Darin sind sich Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) und der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, einig. Und folgt man Lischkas Äußerungen, könnte man meinen, es sei schon zu spät.
Im Mai hatte das Bundesverfassungsgericht das geltende Recht zur Sicherungsverwahrung als verfassungswidrig erklärt. Der Unterschied von Sicherungsverwahrung und Strafhaft sei nicht deutlich genug, lautete die Urteilsbegründung. Nun ist es die Aufgabe von Bund und Ländern, bis zum Mai 2013 eine Neuregelung zu schaffen, die Betroffenen eine "realistische Entlassungsperspektive" bietet. Dazu gehört unter anderem eine therapeutische Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte.
Um den Prozess der Reform der Sicherungsverwahrung weiter zu befördern, hat Angela Kolb heute zu einer Sonderkonferenz der Justizminister nach Magdeburg geladen. Auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich angekündigt, nachdem heftige Kritik laut wurde. Denn die Bundesjustizministerin wollte aufgrund eines Termins in China absagen. "Das wäre der Gipfel des Ganzen gewesen", empört sich Burkhard Lischka im Volksstimme-Gespräch. "Frau Leutheusser-Schnarrenberger scheint nicht bewusst zu sein, dass die Reform der Sicherungsverwahrung die wichtigste Aufgabe dieser Legislaturperiode ist. Sie hat bereits zu viel Zeit vertrödelt."
Auch Angela Kolb kritisiert die unzureichende Arbeit des Bundesjustizministeriums. "Im Juli wurde ein Eckpunktepapier vorgelegt, das viele Fragen offen gelassen hat", sagt Kolb. "Von einem Gesamtkonzept ist dieses Papier weit entfernt."
Zu den schwerwiegendsten Fragen, die noch offen sind, zählt Sachsen-Anhalts Justizministerin die Problematik des Jugendstrafrechts. "Das wurde bei der letzten Reform ausgeklammert", so Kolb. Auch die Frage, wie mit unvorhergesehenen Entlassungen umgegangen wird, ist noch nicht geklärt. "Der Schutz der Bevölkerung muss beim Thema Sicherungsverwahrung an erster Stelle stehen", erklärt Kolb, "aber genau das fehlt in dem Eckpunktepapier."
"Eckpunktepapier" ist für Burkhard Lischka ohnehin das Unwort des Jahres. "Noch nicht einmal die Definition der Anlass-taten ist hier geklärt", kritisiert der SPD-Politiker. "Hochverrat befindet sich noch auf der Liste der Straftaten, die eine nachträgliche Sicherungsverwahrung erfordern. Aber von einem Mann wie Günter Guillaume, der aufgrund von Spionage zu mehreren Jahren Haft verurteilt wurde, geht doch nicht die gleiche Gefahr für die Bevölkerung aus, wie von einem Sexualstraftäter", kritisiert Lischka.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.
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