• 22. Mai 2012



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Konservativen und Sozialisten droht ein Debakel bei der nächsten Wahl im April / Regierungsbildung wird kniffelige Angelegenheit


Nein zu Sparmaßnahmen: Griechenlands Links-Parteien im Aufwind

21.02.2012 05:30 Uhr |




Demonstranten halten bei Protesten gegen Sparmaßnahmen eine griechische Flagge vor dem Parlament in Athen.

Demonstranten halten bei Protesten gegen Sparmaßnahmen eine griechische Flagge vor dem Parlament in Athen. | Foto: dpa Demonstranten halten bei Protesten gegen Sparmaßnahmen eine griechische Flagge vor dem Parlament in Athen. | Foto: dpa

Griechenland steht vor dem Beginn einer neuen politischen Ära. Die Vorherrschaft der großen Parteien der Sozialisten (PASOK) und der Konservativen (ND), die seit dem Ende der Militärdiktatur 1974 das Land im Wechsel regiert hatten, scheint sich dem Ende zuzuneigen. Beide Parteien müssen einen hohen Preis zahlen für ihre Zustimmung zu den drastischen Sparmaßnahmen, die das Land vor der Pleite bewahren sollen, in der Bevölkerung aber umstritten sind.

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"Der Volkszorn und die Einsparungen verändern die politische Landkarte Griechenlands", titelte die Zeitung "To Vima". Nach Umfragen werden bei den im April vorgesehenen Wahlen weder die Konservativen noch die Sozialisten eine ausreichende Mehrheit für die Bildung einer Regierung bekommen. Beide Parteien unterstützen die derzeitige Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Lucas Papademos. Nach den Wahlen könnten bis zu acht Parteien ins Parlament einziehen und die Regierungsbildung zu einer kniffeligen Angelegenheit machen.

Den Sozialisten, die 2009 mit 44 Prozent der Stimmen einen glanzvollen Sieg errungen hatten, droht ein beispielloser Einbruch: Sie können nach den Umfragen nur noch auf 8 bis 14 Prozent hoffen und wären damit allenfalls noch die drittstärkste Kraft. Die konservative Nea Dimokratia (2009: 34 Prozent) dürfte aus der Wahl als stärkste Partei hervorgehen, muss aber bei einem Stimmenanteil von 24 bis 28 Prozent ebenfalls herbe Verluste befürchten.

Zu den Gewinnern könnten die Parteien links von den Sozialisten werden, die alle gegen die Sparpolitik sind und die insgesamt auf mehr als 40 Prozent der Stimmen hoffen können. Dazu dürfte neben den Kommunisten (KKE) und dem radikalen Linksbündnis Syriza vor allem die Demokratische Linke (DA) gehören. Diese eher gemäßigte Partei lehnt zwar Sparbeschlüsse ab, tritt aber dafür ein, dass Griechenland in der EU und der Eurozone bleibt. Die vor etwa zwei Jahren gegründete Gruppierung könnte zur zweitstärksten Kraft im Parlament aufsteigen.

Angesichts dieser Perspektiven ist es nicht überraschend, dass internationale Geldgeber mit Skepsis auf die Wahlen blicken. "Das sind Wahlen, die (abgesehen von den Linksparteien) im Grunde niemand will", meinte die Zeitung "Ethnos". Bei Sozialisten und Konservativen machen Gerüchte über Abspaltungen die Runde. Beide Parteien schlossen insgesamt 45 Parlamentarier aus ihren Fraktionen aus, weil sie gegen die Sparbeschlüsse gestimmt hatten.

Die PASOK beging nach Ansicht des Politologen Andreas Pantazopoulos den Fehler, dass sie im Kampf gegen die Finanzkrise ihre Anhänger vergaß. "Die Sozialisten glaubten, alles entscheide sich außerhalb Griechenlands. Sie suchten die Lösung allein in Verhandlungen mit den EU-Partnern und Geldgebern", schrieb der Wissenschaftler in "To Vima".

Bei den Konservativen war es umgekehrt: Sie lehnten die Sparbeschlüsse zunächst ab, weil sie auf Stimmgewinne bei den nächsten Wahlen hofften. Dabei unterschätzten sie den Druck aus dem Ausland, der sie zum Einlenken zwang. (dpa)



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2012-02-21 05:30:25
Letzte Änderung am 2012-02-21 05:30:25


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Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.

von AnitaSoltmann am 19.05.2012, 05:49 Uhr

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