Fragt man einen Fußball-Buben von Bayern München oder Borussia Dortmund nach seinen Idolen, kommt bei den Eleven der Bundesligavereine die Antwort wie aus der Pistole geschossen – es sind Stars wie Ribery, Robben, Schmelzer oder Hummels. Doch auch die Nachwuchs-Kicker des gastgebenden FCM blieben am Wochenende beim Pape-Cup, der inoffiziellen deutschen Meisterschaft der U-15-Teams, auf die Frage nach ihren sportlichen Vorbildern die Antwort nicht schuldig. Nur: Die Leitsterne für die kickenden Talente hierzulande glänzen in den unendlichen Weiten des Fußball-Universums, nicht im eigenen Verein. Man mag es bedauern oder nicht – selbst die akribische Nachwuchsarbeit wird in naher Zukunft nichts daran ändern, dass der FCM auch in absehbarer Zukunft nur "Zulieferer" für die etablierten Bundesligisten sein wird.