Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die deutsche Filmförderung in ihrer jetzigen Form zu bestätigen, ist eine gute Entscheidung für die Kultur. Dahinter steht, wie so oft, die Frage, ob der Wert von Kultur rein monetär betrachtet werden kann. Natürlich würden sich die großen (zum Teil ausländischen) Kinobetreiber die Zahlungen in den deutschen Fördertopf gerne sparen.

Die Richter aber haben in ihrer Entscheidung zu Recht darauf hingewiesen, dass Kultur ein schützenswertes Gut ist. Und dazu zählt eben auch der deutsche Film. Hier lässt sich die Bedeutung nicht aus rein wirtschaftlichen Blickpunkten betrachten. Filmförderung ermöglicht oft erst die Produktion eines Filmes. Zudem profitieren von den Zahlungen oft genug auch amerikanische Produktionen.

Und dass der deutsche Film auch für die großen Kinobetreiber lukrativ ist, zeigt "Fack ju Göhte!" Die deutsche Komödie war der erfolgreichste Film 2013.