Facebook hat einen Meilenstein in der Kommunikationsgeschichte gelegt. Ruckzuck lassen sich Menschen wiederfinden, die man vor vielen Jahren aus den Augen verloren hat; das konnte in den 90er Jahren nur Jörg Wontorras "Bitte melde dich" im Fernsehen. Zudem hat die Flut gezeigt, in welchem Ausmaß das Netzwerk in einer Katastrophensituation helfen kann: Zigtausende Freiwillige organisierten ihre Sandschipp-Aktionen über Facebook.

Allerdings darf man mit dem Einloggen bei Facebook nicht seine Vorsicht ausloggen. Sprich: Privatsphäre-Einstellungen sind ein absolutes Muss und - viel wichtiger - es gibt Fakten und Fotos, die einfach nicht ins Internet gehören. Doch das haben auch nach zehn Jahren zu viele Nutzer noch nicht gelernt. Wichtig ist, dass hier Schulen bei der Aufklärung am Ball bleiben - am besten mit abschreckenden Beispielen wie entarteten Facebook-Partys.