Die Fronten beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg sind verhärtet. Auf der einen Seite steht die Club-Führung, die den Vertrag von Trainer Andreas Petersen (noch) nicht verlängern will, auf der anderen der oberste Übungsleiter, der genau diese Vorgehensweise bemängelt und Druck ausübt.

Fakt ist: Wäre der FCM von Petersen restlos überzeugt, hätte er längst gehandelt. So wie bei Top-Torjäger Christian Beck, dessen Kontrakt inzwischen bis 2015 läuft.

Beim ebenso erfolgreichen Petersen nehmen nun Sportchef Kallnik Co. bewusst die Gefahr in Kauf, dass der Betroffene von alleine die Koffer packt. Der Verein hätte dann zwar sein Gesicht gewahrt und nicht selber die unangenehme Prozedur einer Trennung verkündet, aber möglicherweise eben auch einen passenden Cheftrainer verloren.

So verständlich das Zögern auch sein mag - es bleibt ein gefährliches Spiel auf Zeit, zumal sich der richtungsweisende Rückrundenstart witterungsbedingt verschieben könnte.