Respekt, 1. FC Magdeburg! Nach langem Gezerre in der Öffentlichkeit, bei der die handelnden Personen nicht immer eine glückliche Figur abgegeben haben, hat der ambitionierte Viertligist in der Causa Andreas Petersen nun eine charmante und durchaus stilvolle Lösung präsentiert. Der Trainer, dessen sportliche Bilanz mit dem FCM nahezu einwandfrei ist, rückt am Saisonende zurück ins zweite Glied, möglicherweise als Chefscout. Hier kann Petersen weit weniger Porzellan zerschlagen, als er dies mit manch ungeschicktem Auftritt in der jüngeren Vergangenheit getan hat.

Diese etwas plumpe, emotionale Art Petersens war vielen in der FCM-Führung ein Dorn im Auge - auch wenn es öffentlich niemand zugeben mochte. Der Weg ist jetzt frei für den nächsten FCM-Cheftrainer. Vielleicht hat der Klub bei der Auswahl noch mehr Geschick als mit Petersen - denn bei dessen Einstellung 2012 war schon klar, dass ihm die notwendige Lizenz für die 3. Liga fehlt.