Ausgelöst durch einen Futtermittelpanscher ist die gesamte Land- und Ernährungswirtschaft in Misskredit geraten. Auch die Internationale Grüne Woche, die am 21. Januar in Berlin beginnt, wird davon überschattet. Dass Lebensmittel in Deutschland strengsten Kontrollen unterliegen, bleibt dennoch Fakt. Die vorsorgliche Sperrung Tausender Betriebe, bis die Unbedenklichkeit ihrer Produkte bewiesen war, unterstreicht das nur.

Und deshalb können Sachsen-Anhalts Aussteller auch in diesem Jahr guten Gewissens zur größten Leistungsschau ihrer Branche fahren, sich mit bewährten Produkten und Neuheiten dem Testmarkt stellen. Landwirte müssen sich längst der Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit stellen, wenn sie ihre Produkte verkaufen wollen. Das Nahrungsmittelgewerbe muss das, um beim Handel zu landen. Es wird Zeit, dies auch von gewissen(-losen) Futtermittelherstellern einzufordern.