Volkswagen hat noch nie so viele Autos verkauft wie im vergangenen Jahr. Mit mehr als sieben Millionen Einheiten ist Europas größter Autobauer seinem Ziel, Toyota als globalen Marktführer abzulösen, einen Riesenschritt nähergekommen. Von auf diesem Weg weiter nötigen Investitionen in Fabriken und Modelle werden die Autozulieferer mitgezogen. Damit schließt sich der Kreis auch in Sachsen-Anhalt.

Die hierzulande mit 250 Unternehmen und fast 20 000 Beschäftigten starke Branche profitiert nicht nur von VW. Auch BMW und Porsche in Leipzig fahren die Produktion hoch, weil sie an eine steigende Nachfrage glauben. Die Schwierigkeiten eines der größten Autozulieferer in der Region stehen dem nicht entgegen. AKT in Gardelegen hat nicht Insolvenz anmelden müssen, weil Aufträge fehlten, sondern Altlasten die Luft abzudrücken drohten. Der Markt ist intakt. Er wird AKT helfen.